Mai-Thi-Tola (2019)

Skrr skrr, dieser Tola ist lit! Wir stehen an der Schwelle zum Schnapsjahr 2020, aber niemand ist so richtig in Sektlaune. Außer ein paar Assis die in dümmlichen Klamotten Hustensaft sippen und Deutschrap auf eine bisher ungeahnte Weise ins Lächerliche ziehen.

Die Crew Kanzlakustix hat sich derweil verkleinert, und verstoßen von Hip-Hop-Bayreuth in seinen Keller zurückgezogen, um neue Kräfte zu sammeln. So rumort und köchelt es nun schon seit einigen Jahren bei ihnen, während der rappende Rest der Wagnerstadt weiter in seiner Backpacker-Blase einer zur Stadt sehr passenden, biederen bedeutungslosigkeit entgegenschwebt.

Im Auge des Sturms: Reimekapitän Tola, der sich mit seiner gleichnamigen Veröffentlichung in „Mai Thi Tola“ umbenennt. „Fck y afd“ machte am 25. Oktober 2019 den Anfang, die übrigen der insgesamt 6 Machwerke folgen sukzessive bis Ende des Jahres.

Klanglich verbunden durch tranceartig-komplexe Beats, visuell verfeinert mit psychedelischen Kunstwerken des Digital Art Genies Werner Hornung, komplettiert von den Texten des Künstlers, der sich an dieser Stelle nicht selbst zu beurteilen wagt. Für ihn war die Arbeit an diesem Machwerk ekstatisch, bewussteinserweiternd, und letztdendlich befreiend. Für euch hoffentlich auch. Listen to your Eyes, wie Werner zu sagen pflegt!

 

Tracklist

  1. Daniel Düsentrieb
  2. Mirakumix
  3. Sauerstoff am sippen
  4. OhnePersönlicheAnhaltspunkte
  5. 15 Mann
  6. fck y afd

 


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